Fachinformationen zum Thema Fahrbahnmarkierung

Die Funktion von Fahrbahnmarkierungen
Gut sichtbare und somit funktionsfähige Fahrbahnmarkierungen sind für eine sichere und flüssige Verkehrsführung von sehr großer Bedeutung. Gerade bei Dunkelheit und im Bereich von Straßenbaustellen ist die Verkehrsführungsfunktion von Fahrbahnmarkierungen überdurchschnittlich groß. Der starke Kontrast zu den dunkleren Fahrbahndecken bewirkt eine gute Erkennbarkeit der Markierungen bei Tageslicht. Ihre Nachtsichtbarkeit erhalten sie im wesentlichen durch Reflexperlen, die in der Oberfläche eingebettet sind und das Scheinwerferlicht ganz überwiegend in die Richtung des Kraftfahrers zurückstrahlen.
Aufgrund der stetig steigenden Verkehrsdichte müssen Fahrbahnmarkierungen heute jederzeit eine fortlaufende optische Führung der Verkehrsteilnehmer gewährleisten und höchsten Belastungen standhalten. Insbesondere bei Nacht und Nässe muss die Markierung für den Verkehrsteilnehmer erkennbar sein, da er sonst kaum Orientierungsmöglichkeiten hat. Fahrbahnmarkierungen sind Verkehrszeichen im Sinne der §§ 39 ff StVO. Aus diesem Grunde dürfen Fahrbahnmarkierungen den Verkehrsteilnehmer nicht verwirren und müssen von diesem jederzeit durch einen raschen und beiläufigen Blick unzweifelhaft zu erkennen sein. So hat auch der Verkehrsgerichtstag in Goslar die Empfehlung ausgesprochen, dass Verkehrszeichen - also auch Markierungen und Wegweisungen - jederzeit eindeutig und einwandfrei erkennbar sein müssen.
Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht sind Fahrbahnmarkierungen das ideale Instrument, um eine kontinuierliche visuelle Führung der Kraftfahrer sicherzustellen. Denn der relativ geringe Preis von Fahrbahnmarkierungen und ihr unbestritten hoher Nutzen, machen sie zu einem der effektivsten Gegenstände der Straßenausstattung.


