Die Eigungsprüfung von Markierungssystemen

 
 
 
 
 
 
Das Foto zeigt die RPA der BASt

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) führt seit  vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der DSGS Eignungsprüfungen an Markierungssystemen in unterschiedlicher Weise durch. Zu Beginn fanden diese Prüfungen im Labor oder auf Prüffeldern statt. Seit mehr als 18 Jahren werden in der Bundesrepublik Deutschland die Eignungsprüfungen auf der Rundlaufprüfanlage (RPA) der BASt durchgeführt. Ab dem Jahr 1997 erfolgte dies nach den Vorgaben der "Technischen Lieferbedingungen für weiße Markierungsmaterialien (TL‑M 97)". Im Rahmen der europäischen Normung war die RPA Basis und ist inzwischen integraler Bestandteil des europäischen Standards DIN EN 13 197 "Straßenmarkierungsmaterialien - Verschleißsimulatoren", so dass ab 2000, unter Berücksichtigung der Erfahrungen mit der TL‑M 97, die Eignungsprüfung auch nach diesem Regelwerk erfolgte.

 

Nicht zuletzt durch diesen Umstand, aber auch aus anderen Gründen, hat sich die Darstellung der Resultate der Eignungsprüfungen für Fahrbahnmarkierungen im  Laufe der Jahre mehrmals in Art und Inhalt geändert. Bis einschließlich 1999 wurden die Resultate der Prüfungen unab­hängig vom Ergebnis in unterschiedlicher Form in Prüfberichten niedergelegt. Ab dem Jahr 2000 werden nur noch Prüfzeugnisse ausgestellt. Im Gegensatz zu den vorher gültigen Prüfberichten werden in den Zeugnissen keine Messwerte der verkehrstechnischen Eigenschaften, sondern nur die Resultate der Eignungsprüfung, gemäß des hierfür gültigen europäischen Regelwerkes DIN EN 1436 "Anforderungen an Markierungen auf Straßen" in Klassen zusammengefasst dargestellt. Durch die Umstellung ist die Bewertung der Leistungsfähigkeit eines Markierungssystems wesentlich objektiver bewertbar. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass die Einordnung und Bewertung der unterschiedlichen Ergebnisdarstellungen in Verbindung mit den noch existierenden Prüfberichten oftmals schwierig ist. Der als PDF-Datei oben rechts zur Verfügung stehende Beitrag von Rudi Keppler u. Dieter John zeigt die Unterschiede auf und gibt Hilfe zur richtigen Einschätzung der vom jeweiligen Markierungssystem erzielten Prüfergebnisse. 

 

 





   

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